Teneriffa ist mit 2053 km² die grösste Insel der Kanaren, gleichzeitig beherbergt sie mit dem 3718m hohen Vulkankegel Pico del Teide den höchsten Berg Spaniens.
Der Name Tenerife bedeutet auf der Sprache der kanarischen Ureinwohner, der Guanschen, schneebedeckter Berg.
Und tatsächlich ist der Teide die meiste Zeit des Jahres mit einer weit sichtbaren weissen Spitze gekrönt.
Klimatisch gesehen vereint Teneriffa viele Klimazonen.
Von den vielen Monaten schneebedeckten Hochgebirgsregionen des eindrucksvollen, von reger Vulkantätigkeit zeugenden Canadas-Kraterkessels, über den überwiegend landwirtschaftlich genutzten Norden, durch die Passatwinde meist in Wolken gehüllt, bis zum trocken-warmen Süden der Insel.
Das Zentrum ist Santa Cruz, weltbekannt durch seinen Karneval, ist eine mondäne, quirlige Hafen/-Großstadt mit rund 200.000 Einwohnern, sowie die benachbarte Universitätsstadt La Laguna (ca. 120.000 Ew.).
Im Norden ist Puerto de la Cruz der bedeutendste Ort, am Fuß des landschaftlich herausragenden Orotava-Tals.
Der trockene, eher meschenfeindlichere Süden ist weniger dicht besiedelt, herausstechend sind die Touristenhochburgen Playa de las Americas/Los Cristianos, sowie einige Siedlungen in einem auf ca. 600m ü.NN gelegenen Ring an Ortschaften.
Im Osten der Insel besticht landschaftlich noch das Anagagebirge mit seinen dichten, nebelumschlungenen Lorbeerwäldern.